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Sifu Bernd Wagner (†)

Bevor Sifu Bernd Wagner zum Wing Tsun kam, trainierte er ein paar Jahre Kick- und Thaiboxen,
und schon immer hatte er den Wunsch, eine eigene Kampfkunstschule zu eröffnen.

Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr entschied er sich zu einer Ausbildung zum Wing Tsun-Lehrer,
die er bei Großmeister K.R. Kernspecht und Großmeister Leung Ting begann.

Der Name Wing Tsun war vor 15 Jahren in Schwetzingen und Umgebung noch relativ unbekannt,
nur Insider konnten damals mit dem Begriff etwas anfangen. Seine erste Gruppe bestand aus
ca. 20 Schülern – es waren hauptsächlich Freunde und Bekannte. Im Laufe der Zeit sprach sich
die Qualität und Effektivität dieser „neuen Sache“ herum. Und so wuchs die Zahl seiner Schüler
beständig an.

Bei der Eröffnungsfeier seiner ersten Schule demonstrierte er weitere Einblicke in diese interessante
Kampfkunst und auch bei einigen Sportfesten konnten er und seine Ausbilder die Vorzüge des
Wing Tsun-Systems vorstellen. So stieg langsam und sicher der Bekanntheitsgrad Bernd Wagners.

Höhepunkte seiner Kampfkunst-Laufbahn waren die Vorführungen bei der Budogala in Mailand 1992
sowie der Budogala in Dortmund im Jahr 2000. 1993 wurde er von Großmeister Kernspecht zum
Ausbilder, zuständig für die Wing Tsun-Berufsausbildung auf Schloss Langenzell, ernannt.

Darauf folgten seine Ernennung zum „Sifu of Wing Tsun“ anläßlich der Geburtstagsfeier von
Großmeister Leung Ting im Jahr 1997 sowie die bestandene Prüfung zum 4. Technikergrad im
Jahr 1998.

Am 07.06.2001 erreichte er ein weiteres Lebensziel, als er nach bestandener Prüfung die Urkunde
zum 5. Praktikergrad im Wing Tsun erhielt und sich fortan „Meister des Wing Tsun“ nennen konnte.

Beim Unterrichten seiner Schüler hielt er sich stets an folgenden Leitsatz: „Ich möchte euch nicht
meine Kunst vorführen, sondern ich möchte euch an meiner Kunst teilhaben lassen“.

„Viele Menschen kommen in unser Leben und verlassen es wieder spurlos,
andere bleiben für eine Weile und hinterlassen Abdrücke auf unseren Herzen
und wir sind nie wieder wie zuvor.“


„Wer stirbt und doch nicht vergeht, der lebt.“ (Lao Tse)

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